Neues zum MokoDESK: Der Unterschied zwischen Arbeitsblattvorlage und Arbeitskopie(n) im aktuellen Tutorial-Video

Bei der Mit-Entwicklung vom MokoDESK – dem virtuellen Lernraum, der Lernbegleitung von SchülerInnen mit unterbrochenen Lernwegen ermöglicht – war es uns wichtig, die Schulpraxis möglichst realitätsnah abzubilden. Dies galt auch für die Handhabung der Lernmaterialien seitens die Lehrkräfte.

Deshalb liegt dem MokoDESK ein Prinzip zugrunde, das den Lehrenden die Organisation ihrer Unterlagen ermöglicht. Ein Arbeitsblatt gibt es dabei aus Lehrkraftsicht immer in zweifacher Ausführung: einerseits gibt es die Vorlage, die sich auf ihrem eigenen Schreibtisch befindet, und andererseits gibt es dessen Arbeitskopien, die zum Bearbeiten an SchülerInnen verschickt werden. Diese befinden sich dann auf deren Schreibtischen.

Diese Unterscheidung erlaubt der Lehrkraft die Strukturierung und unter anderem auch die Wiederverwendung von Unterlagen – unser neues Tutorial-Video zeigt, wie genau dies in der MokoDESK-Praxis funktioniert.

Kommunizieren im MokoDESK – unser neues Tutorial-Video zeigt die Optionen

Im Regelschul-Alltag stehen Lehrkräfte und SchülerInnen in ständigem Austausch; das Kommunizieren ist im Unterricht vor Ort eine fundamentale Komponente. Auch im MokoDESK, dem von uns mitentwickelten virtuellen Lernraum zur Lernbegleitung von SchülerInnen mit unterbrochenen Lernwegen, ist die Kommunikation daher eine der zentralen Funktionen.

Den Lehrkräften und SchülerInnen stehen im MokoDESK grundsätzlich zwei verschiedene Möglichkeiten der Konversation zur Verfügung. So gibt es einerseits einen allgemeinen Chat, in dem generelle Informationen ausgetauscht werden können, die nicht direkt mit konkreten Lernmaterialien im Zusammenhang stehen. Der spezifischere Kommunikationsweg ist der der arbeitsblattbezogenen Diskussion; diese ist immer an ein konkretes Arbeitsblatt geknüpft und dient dazu, gezielte Informationen zu genau diesen Lerninhalten auszutauschen.

In welchen Fällen sich welcher Kommunikationsweg in der MokoDESK-Praxis empfiehlt und welchen Nutzen die Lehrkräfte und SchülerInnen aus dieser Aufteilung ziehen können, erfahren Sie in unserem neuen Tutorial-Video.

Neues Tutorial-Video zum MokoDESK: Der Arbeitsblatt-Status und seine Funktion

Im MokoDESK – ein von coactum mitentwickelter, virtueller Lernraum, der nachhaltige Lernbegleitung für SchülerInnen mit unterbrochenen Lernwegen ermöglicht – arbeiten die Lehrkräfte vorrangig mit Arbeitsblättern. Diese werden von ihnen individuell erstellt und anschließend zum Bearbeiten an SchülerInnen verschickt.

Jedes Arbeitsblatt verfügt im MokoDESK über einen Status, der entsprechend dem aktuellen Stand mehrfach geändert werden kann, während es seinen Bearbeitungsprozess durchläuft. Dabei entsteht üblicherweise diese Status-Abfolge: ‚Neu‘, ‚In Bearbeitung‘, ‚Fertig überarbeitet‘, ‚Korrigiert‘, ‚In Überarbeitung‘, ‚Fertig überarbeitet‘, ‚Abgeschlossen‘. Alle Beteiligten können den aktuellen Status zu jeder Zeit einsehen. Dementsprechend können Lehrkräfte und SchülerInnen ihrem Gegenüber durch die Änderung des Status’ zeigen, welchen Arbeitsschritt im Bearbeitungsprozess sie abgeschlossen haben, und signalisieren, dass nun der jeweils andere mit der nächsten Handlung an der Reihe ist.

Was genau jeder einzelne Status bedeutet, und wie er allen Beteiligten hilft, den Überblick zu behalten, zeigt unser neues Tutorial-Video.

Der MokoDESK – ein virtueller Lernraum bietet Unterstützung nach Maß für SchülerInnen mit unterbrochenen Lernwegen

Das dreijährige, EU-geförderte Projekt MoviLe fand am 18. März 2019 mit dem 5. Projekttreffen in Bielefeld seinen Abschluss. Die Projektpartner aus Deutschland und Österreich hatten es sich darin zum Ziel gemacht, Mittel und Wege der Unterstützung für Kinder zu finden, die durch schwere Erkrankungen im Bildungswesen benachteiligt sind.

In Zusammenarbeit mit der Universität Paderborn hat coactum im Rahmen dieses Projekts den MokoDESK entwickelt. Dabei handelt es sich um einen virtuellen Lernraum, der nachhaltige Lernbegleitung für SchülerInnen mit unterbrochenen Lernwegen ermöglicht. Lehrkräfte können SchülerInnen mit dem MokoDESK individuell betreuen, Schulpraxis-nahe Lernmaterialien erstellen und einen konstanten Lernprozess sicherstellen. Dadurch entsteht für die SchülerInnen Stabilität trotz eines unterbrochenen Regelschulbesuchs.

Wie genau das funktioniert, auf welche Weise der MokoDESK zum Einsatz kommt und inwiefern sowohl SchülerInnen als auch Lehrkräfte davon profitieren können, erfahren Sie in unserem Video-Tutorial. Darin können Sie sich ein Bild davon machen, wie die Unterstützung durch den MokoDESK zu einem wesentlichen Werkzeug der schulischen Betreuung schwer kranker Kinder werden kann.

Der MokoDESK – Eine Einführung

Der MokoDESK wird bereits erfolgreich in der Praxis eingesetzt, beispielsweise an der JuLe Internetschule oder auch in der Lernen auf Reisen Schule LARS. Außerdem wurde seine erste Version 2014 von dem eLearning Journal mit dem E-Learning Award 2014 in der Kategorie „Learning Communities“ ausgezeichnet.

Wir freuen uns darauf, den MokoDESK auch in Zukunft fortlaufend weiterzuentwickeln und noch Schulpraxis-naher zu gestalten.